====== Tintenschnauf - der zerstreute Igelgelehrte (mit Brille) ====== ===== GM Info ===== Tintenschnauf ist ein grummeliger, alter Igel, welcher Bücher über alles liebt. Er hat sein Zuhause in eine Bibliothek verwandelt in dem er seinen Baumstumpf mit Büchern vollgestopft hat. Er liebt es Wissen aufzusaugen und zu schreiben bzw. Karten zu zeichnen. Meist ist er sehr beschäftigt und fühlt sich durch die Anwesenheit von anderen Tieren oft etwas gestört. Er ist aber durch und durch ein gütiges und freundlich gesinntes Wesen und ein gutes Miteinander im Wald ist ihm wichtig. ===== Intro ===== ▶️ Vorlesetext In einem alten Baumstumpf im nahe gelegenen Wäldchen wohnt Tintenschnauf. Er ist ein alter, kleiner, gedrungener Igel, der am liebsten den ganzen Tag hinter seinen Büchern verbringt. Er bekommt oft nicht mit, was in seiner direkten Umgebung geschieht, aber wenn es um hilfreiches Wissen geht, ist er oft die erste Anlaufstelle. Manchmal ist er etwas grummelig, da hilft dann aber immer etwas zu Beißen (zB Beeren, Insekten oder auch ein Katzenleckerli), damit sich seine Laune aufhellt. Aussehen: Rundliche Brille, ein Buch oder eine Schriftrolle in den Pfoten und ein konzentrierter, aber freundlicher Blick. Details: Vielleicht ein Tintenfass oder eine Feder als Accessoire. ===== Aussehen ===== Körperbau: Klein, gedrungen und ein bisschen rundlich – wie ein lebendiger Ball aus Stacheln. Fell/Stacheln: Graubraune Stacheln, die an den Spitzen etwas ausgefranst wirken (als hätte er sich oft an Büchern oder Tintenfässern gerieben). Augen: Winzige, runde Brillen mit dicken Gläsern, die ständig auf seiner Stupsnase verrutschen. Seine Augen sind dunkel und wach, aber oft leicht zusammengekneifen, als würde er über ein schwieriges Rätsel nachdenken. Haltung: Meistens vorgebeugt über ein Buch, mit einer Pfote an der Brille und der anderen in einer Schale mit Tintenbeeren. Besondere Merkmale: Ein Tintenfleck auf der Schnauze (von zu viel Schreiben). Ein Stapel Bücher um ihn herum, die er als "Möbel" nutzt (z. B. sitzt er auf einem dicken Wälzer). Ein Federkiel steckt oft zwischen seinen Stacheln. ===== Persönlichkeit ===== Gelehrt, aber zerstreut: Tintenschnauf weiß alles über Magie, Geschichte und die Geheimnisse des Waldes – aber wenn man ihn anspricht, braucht er oft einen Moment, um aus seinen Gedanken "aufzutauchen". Grummelig, aber gutmütig: Seine Standardantwort auf Störungen: „Hmpf! Ich bin beschäftigt! Kann das nicht warten?“ Doch wenn man ihm etwas zu knabbern anbietet (Beeren, Insekten, Katzenleckerlis), wird er sofort freundlicher und fängt an zu plaudern. Ehrlich und direkt: Er schmückt nichts – wenn er etwas nicht weiß, sagt er es. Aber wenn er etwas weiß, ist es absolut verlässlich. Ein bisschen überkorrekt: Er korrigiert gern („Das steht in Band 3, Kapitel 7 – nein, nicht in Kapitel 8!“). ===== Rolle im Spiel ===== Wissensquelle: Er kennt alte Legenden, magische Rezepte, Geheimpfade und die Schwächen von Bösewichten. Beispiel-Fragen, die er beantworten kann: „Wie besiegt man einen Wachhund, der magische Leckerlis hortet?“ „Wo findet man die Blume, die unsichtbar macht?“ „Wer hat vor 100 Jahren den ersten Glitzerstein gefunden?“ Bücherwurm: Er schreibt selbst Bücher – wenn die Kätzchen ihm helfen (z. B. eine seltene Blume besorgen), schenkt er ihnen vielleicht ein selbstgemachtes „Zauberbuch“ (mit 1–2 nützlichen Hinweisen). Handwerkskunst: Er kann Tinte aus Beeren herstellen oder Landkarten zeichnen (wenn auch etwas krakelig). Schwäche für Snacks: Wenn die Kätzchen ihm etwas zu essen bringen, wird er sofort gesprächig – und vielleicht verrät er sogar ein geheimes Wissen. ===== Typische Sätze ===== „Hmpf! Wer stört meine Studien? … Ach, ihr seid es. Na gut, setzt euch. Aber schnell!“ „In Band 12 steht, dass der Wachhund Knurrbert eine Schwäche für … äh … Moment, wo ist mein Lesezeichen?“ „Wenn ihr mir ein paar saftige Beeren bringt, erzähl ich euch, wo der geheimnisvolle Pilz wächst.“ „Ich habe hier eine Karte … irgendwo … AH! Aber passt auf, sie ist sehr alt. Und ein bisschen angeknabbert.“ „Ihr magischen Kätzchen seid ja so … unordentlich mit euren Kräften. Aber immerhin besser als dieser tollpatschige Dachs!“ ===== Schwächen (für mehr Tiefe) ===== Kurzsichtig: Ohne seine Brille erkennt er nichts weiter als seine Pfotenspitzen. Stur: Wenn er sich in eine Idee verbissen hat, hört er nicht mehr zu („Nein, nein, der Pilz wächst definitiv im Norden!“ – auch wenn alle Beweise dagegen sprechen). Angst vor Lärm: Bei lauten Geräuschen (z. B. Bellen, Donnern) rollt er sich zusammen und ist für eine Weile nicht ansprechbar. Vergesslich: Er verlegt ständig seine Brille – die Kätzchen müssen sie manchmal für ihn suchen. ===== Wie die Kätzchen sie/ihn finden ===== Wohnort: Ein alter, hohler Baumstumpf im Wäldchen, der von innen mit Büchern, Tintenfässern und Kerzen vollgestopft ist. Geräusche: Wenn man nah ist, hört man leises Kritzeln (er schreibt) oder ein „Hmpf!“, wenn er etwas nicht findet. Geruch: Es riecht nach Tinte, altem Papier und Beeren. Erster Kontakt: Wenn die Kätzchen dreimal gegen den Baumstumpf klopfen, ruft er: „Wer stört? Ich bin beschäftigt!“ Wenn sie ein Leckerli oder eine Beere durch den Eingang schieben, hört man ein schmatzendes Geräusch – dann wird die Tür (ein Vorhang aus Moos) beiseite geschoben. ===== Belohnungen für die Kätzchen ===== Ihm ein Leckerli bringen → 1 Glitzerstein + 1 Geheimnis Seine Brille finden → Eine selbstgezeichnete Karte Ein Buch für ihn besorgen → Ein „Zauberrezept“ (z. B. „Wie man Nebel macht“) Ihm bei der Tintenherstellung helfen → Ein Tintenfleck, der 1x unsichtbar macht